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Termine

Event

24.08.2024: KulturStadtQuartier

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Zeit:
24. August 2024, 13.00 Uhr bis 18 Uhr

Ort:
Kiosk of Solidarity, Klosterstr, 73a, 10179 Berlin (an der Klosterruine)

Gastgebende:
Habitat Unit, TU Berlin | DWE Kiezteam Friedrichshain

Mitwirkende:
Bündnis Klimastadt Berlin 2030 | Initiative Offene Mitte Berlin | Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur | Plattform Nachwuchsarchitekt*innen

#KulturStadtQuartier
#KulturbrauchtRaum
#StadtfuerAlle
#OffeneMitte


13 Uhr Eröffnung Kiosk of Solidarity

14 Uhr Begrüßung
Dr. Moritz Ahlert, Habitat Unit und Ole Kloss, DWE Kiezteam Friedrichshain

Die Planungen für den Molkenmarkt verlaufen seit dem abgebrochenen Werkstattverfahren 2022 ohne ein Siegerteam intransparent und ohne Öffentlichkeit. Weder das Abgeordnetenhaus noch die Jury oder die Stadtgesellschaft werden zu wichtigen Entscheidungen konsultiert und dürfen mitsprechen. „Diese Art der Stadtentwicklung von Oben und im Hinterzimmer steht meiner Meinung nach im Gegensatz zu dem, was sich u.A. die 1 Million Wähler*innen für den Volksentscheid Deutsche Wohnen und Co enteignen für ihre Stadt gewünscht haben. Sie haben den Senat aufgefordert, Wohnungen von großen, rein profitorientierten Immobilienunternehmen in eine städtische AöR zu überführen, in der die Mieter*innen langfristig über ein Rätesystem aktiv an der Verwaltung ihrer Häuser beteiligt werden. Das zeigt: die Menschen in Berlin wollen mitentscheiden! Die geforderte umfangreiche Demokratisierung hätte das Potential, das Miteinander und die demokratische Praxis in der Stadt nachhaltig zu stärken. Der Molkenmarkt – ein symbolischer Ort – steht ebenso beispielhaft für eine Stadtpolitik, die die Berliner*innen und die Demokratie bisher nicht ernst nimmt. Deswegen engagieren sich einige der DWe Aktiven auch hier“, so Ole Kloss.

Kulturräume aneignen – warum der Molkenmarkt für die Stadt wichtig ist. Statements und Diskussion

Im aktuellen Regierungsprogramm des Senats wird das politische Ziel formuliert, die Berliner Mitte vom Kulturforum bis zum Alexanderplatz umfassend weiterzuentwickeln. Im Rahmen eines gemeinsamen Masterplanprozesses sollen bestehende Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima und Umwelt, unter Einbeziehung der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie des Bezirksamts Mitte zusammengefasst und Schnittstellen geklärt werden.

Der Molkenmarkt ist Teil des ISEK und wird derzeit als sozial-ökologisches Modellquartier mit bezahlbaren Mieten geplant. Die landeseigenen Wohnungsgesellschaften WBM und Degewo sollen hier ab 2027 rund 400 Wohnungen errichten. Die Kultur soll in diesem Quartier eine zentrale Rolle spielen. Vorgesehen ist ein «Ort der Kultur und der Kreativität» mit Flächen von 18.500 Quadratmetern für kulturelle Akteur*innen. In den letzten Jahren wurden acht Leitlinien zur Zukunft des KulturStadtQuartiers erarbeitet.

Soll die Kultur die ihr programmatisch zugewiesene Rolle übernehmen, benötigt sie eine starke Stimme im Rahmen der angestrebten interdisziplinären, kooperativen Stadtentwicklung. Wir möchten Bedarfe und Potenziale der Kultur in Berlin bei der Entwicklung des neuen Stadtquartiers Molkenmarkt erörtern, Kriterien für die Bewertung der zur Auswahl stehenden städtebaulichen Entwürfe für verschiedene kulturelle Nutzungen definieren und Strategien zur Aneignung von Räumen für Kultur diskutieren.

Wie können wir der allseits bekannten Verdrängung der Kultur, die sich zuvor als Pionier der Entwicklungen rund um den Standort der Alten Münze, wie auch am Haus der Statistik engagiert, entgegenwirken? Mit der drohenden Verdrängung von Akteuren der Freien Szene aus der Entwicklung der Gebäude der landeseigenen Alten Münze stellt sich die Frage, wie eine Beteiligung der zivilgesellschaftlich und eher wenig institutionalisierten Kulturszene eine Stimme und konkrete Räume erhalten kann. Sollte dies nicht diesmal, mit dem beschlossenen Verbleib der Grundstücke im Landesvermögen, sichergestellt werden können?

Eine Stadtplanung, die sich weniger an den Bedarfen der Gesellschaft, sondern mehr an Fassaden und der Repräsentation (und den Interessen von Investor*innen) ausrichtet, hat rund um den Gezi Park in Istanbul 2013 zu großen Protesten geführt. Was für Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Istanbul Mitte und Berlin Mitte? Das alles wollen wir gemeinsam für den zukünftigen Molkenmarkt und für eine Offene Mitte Berlin erörtern.

Statements und Diskussion

Yasser Almaamoun, Architekt, Sprecher Plattform Nachwuchsarchitekt*innen
Dr. Işıl Eğrikavuk, Künstlerin, wissensch. Mitarbeiterin an der Universität der Künste Berlin (UdK)
Orhan Esen, Historischer Urbanist, freier Forscher, stadtpolitischer Aktivist
Anna Heilgemeir, Architektin und Künstlerin
Anh-Linh Ngo, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, Chefredakteur arch+

Moderation
Theresa Keilhacker, Architektin

ISEK einfach erklärt: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für den Bereich der Berliner Mitte – was kommt auf uns zu? Input und Gespräch

Voraussetzung für die Einrichtung eines Städtebaufördergebietes ist die Erarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Bereich der Berliner Mitte, in dem das Land Berlin in den nächsten Jahren bedeutende Investitionen in Infrastruktur und öffentliche Räume umsetzen wird. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich zwischen der Mollstraße und dem Spittelmarkt sowie zwischen dem Hackeschen Markt und dem Märkischem Museum. Es schließt damit die bereits vorhandenen Fördergebiete Nikolaiviertel und Umfeld Spreekanal ein.

Das ISEK stellt Ziele und konkrete Maßnahmen für die Städtebauförderung dar. Es setzt sich mit den Themen Mobilität, öffentlicher Raum, Grün- und Freiflächen, Wohnen, Kultur, Klimaschutz und Klimaanpassung auseinander. Wie viel der von Bürger*innen 2020 erarbeiteten 8 Leitlinien findet sich im ISEK wieder?

16 Uhr Input und Gespräch

Dr. Matthias Grünzig, Autor des Buches „Der Fernsehturm und sein Freiraum. Geschichte und Gegenwart im Zentrum Berlins“, Mitglied in der Initiative Offene Mitte Berlin

Jan Schultheiß, Stadtplaner

Im Gespräch mit Dr. Moritz Ahlert, Habitat Unit und Ole Kloss, DWE Kiezteam Friedrichshain

Hier geht’s zu den Leitlinien des neuen KulturStadtQuartiers.

Am 15.07.2024 hat die Beteiligung mit allen Interessierten in Form einer Ausstellung begonnen. Diese ist in der Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin-Mitte, zu sehen und kann vor Ort bis zum 06.09.2024 zu ausgewählten Öffnungszeiten, montags und freitags, jeweils von 16.00–20.00 Uhr sowie samstags von 10.00–14.00 Uhr besucht und kommentiert werden. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich die Ausstellung anzusehen und sich dort entsprechend zu beteiligen.

Film

23.08.2024: [SWS24] The Samurai in Berlin

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Die Reihe „StadtWertSchätzen2024“ von AfA – Aktiv für Architektur.
Dieses Jahr mit dem Thema „Stadt Land Architektur und Film“

The Samurai in Berlin
MEHDI NADERI | SPIELFILM KÖMODIE | nurfilm PRODUKTION | DEUTSCHLAND 2022 | 91 MIN. | PERSISCH / DEUTSCH | DEUTSCHE UNTERTITEL

Nach Deutschland reisen und dem alten Iraner Wafa die Besitzurkunde der schönen Obstplantage stehlen? Nichts einfacher als das. Der Gauner Samurai und seine beiden Kumpels freuen sich über den lukrativen Auftrag des Immobilienhais. Dieser möchte auf dem Grundstück des alten Wafa unweit Teherans schicke Luxushäuser bauen. Die Landarbeiter der Obstplantage hören von diesen Plänen und fürchten um ihre Existenz. Sie schicken ihrerseits den Delegierten Gol-Mohammad zum alten Wafa nach Deutschland, damit er ihnen das Land überlasse. Ein wildes Wettrennen um die Besitzurkunde beginnt und der Auftrag stellt sich als alles andere als einfach heraus. And the winner is? Nun ja – Der alte Wafa hat da ganz eigene Vorstellungen…

Weiter Informationen und Anmeldung hier

23. August 2024

18:30 Uhr

Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39

13347 Berlin-Mitte

Nähe Leopoldplatz

Bildnachweis: © nurfilm.de

Buchvorstellung

16.08.2024: [SWS24] Entstehung der Großsiedlung Fennpfuhl

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Die Reihe „StadtWertSchätzen2024“ von AfA – Aktiv für Architektur.
Dieses Jahr mit dem Thema „Stadt Land Architektur und Film“

Film zur Entstehung der Großsiedlung Fennpfuhl mit Interviews der Erstbezieher, sowie Buchvorstellung

Das Wohnungsbauprogramm der DDR wurde 1971 beschlossen. Zur Lösung des Wohnungsproblems als soziales Problem sollten in der Hauptstadt Berlin und den DDR-Bezirksstädten Neubauwohnungen gebaut werden. In Berlin ist das Wohngebiet Fennpfuhl im Bezirk Lichtenberg das erste größere Neubaugebiet in diesem Kontext. Die Grundsteinlegung erfolgte im Dezember 1972. Aus Archivmaterial der 70er Jahre, recherchiert von Tanja Scheffler, hat Betina Kuntzsch in Zusammenarbeit mit Georg Balzer die Entwicklung des Wohngebietes nachgezeichnet. Zu Wort kommen die Erbauer und Planer des Wohngebietes, zu sehen sind Bilder aus der Entstehungszeit, die anschaulich die Intentionen veranschaulichen, mit denen damals Wohngebiete errichtet wurden. Im zweiten Teil kommen die heutigen Bewohner*nnen zu Wort. In Interviews, die Georg Balzer mit Anwohner*innen mehrerer Generationen geführt hat, werden verschiedene Positionen zur Wahrnehmung des städtebaulichen Konzeptes des Wohngebietes Fennpfuhl diskutiert. Deutlich wird ein vielschichtiges Bild der Akzeptanz und der positiven Wahrnehmung der städtebaulichen Konzeption des Gebietes. Ebenso werden Anregungen zur künftigen Entwicklung des Gebietes gegeben, die beispielhaft für die städtebauliche Gestaltung von Großsiedlungen und Wohnungsneubau in Berlin stehen.

Im anschließenden Gespräch mit dem Architekten Dieter Rühle (Komplexarchitekt des Wohngebietes) wird die Entwicklung der städtebaulichen Konzeption aus Sicht der damaligen Akteure besprochen. Hinterfragt werden das städtebauliche Leitbild, die Freiraumgestaltung sowie das Thema Kunst im öffentlichen Raum.

Moderiert von Georg Balzer wird damit versucht, die inzwischen 50jährige Geschichte des Wohngebietes kurz nachzuzeichnen. Den roten Faden hierzu bildet das von Georg Balzer herausgegebene Buch (erschienen im Lukas-Verlag Berlin, zweite Auflage): „Das Berliner Wohngebiet Fennpfuhl – vom letzten gesamtdeutschen städtebaulichen Wettbewerb zum heutigen Wohnen im Grünen mitten in der Stadt.“

Weiter Informationen und Anmeldung hier

16. August 2024

18:30 Uhr

Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39

13347 Berlin-Mitte

Nähe Leopoldplatz

Bildnachweis: © AfA – Aktiv für Architektur

Film

09.08.2024: [SWS24] Robin Hood Gardens

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Die Reihe „StadtWertSchätzen2024“ von AfA – Aktiv für Architektur.
Dieses Jahr mit dem Thema „Stadt Land Architektur und Film“

Robin Hood Gardens
THOMAS BEYER, ADRIAN DORSCHNER | DOKUMENTARFILM | DEUTSCHLAND 2022 | 90 MIN. | ENGLISCH | DEUTSCHE UNTERTITEL

Der 90-minütige Dokumentarfilm nimmt die ZuschauerInnen mit auf eine Zeitreise zurück in das London der 70er Jahre, wo nach dem Schock des Krieges eine euphorische Aufbruchstimmung auch die Architektur erfasste. ArchitektInnen wie Alison & Peter Smithson wollten mit Projekten wie den „Robin Hood Gardens“ einer neuen, modernen Gesellschaft Räume zum Leben bauen und gleichzeitig der abstrakten Moderne mit „as found“ eine humane, auf den Menschen ausgerichtete Architektur entgegensetzen.

Der Film folgt der Geschichte dieses brutalistischen Sozialwohnungsbauprojektes im Spiegel der Jahrzehnte bis zum heutigen Tag, wo das Ensemble teilweise abgerissen wurde und einzelne Teile nach Venedig verschifft und dort auf der Architekturbiennale wieder aufgebaut wurden. „Robin Hood Gardens“ thematisiert die Wiedersprüche und Komplexität der modernen Architektur und ihre Implikationen in unsere Gesellschaft, stellt aber auch die Frage, was wir aus der Geschichte lernen können für ein besseres Leben in unseren Städten der Zukunft.

Gemeinsam mit der Fotografin Hélène Binet erkundet der Film den spezifischen Raum der Robin Hood Gardens kurz vor dem Abriss im Jahr 2017. Durch die Beteiligung von AnwohnerInnen, der Familie der Smithsons und ExpertInnen wie Charles Jencks, Denise Scott Brown, Richard Rogers und vielen mehr zeichnet der Film ein vielschichtiges Porträt dieses Gebäudekomplexes, und es entwickelt sich eine Geschichte, die weit über das bloße Thema „Architektur“ hinausgeht.

Weiter Informationen und Anmeldung hier

09. August 2024

18:30 Uhr

Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39

13347 Berlin-Mitte

Nähe Leopoldplatz

Bildnachweis: ©THOMAS BEYER und ADRIAN DORSCHNER

Film

02.08.2024: [SWS24] Wiegen, Berlin and the Cold War

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Die Reihe „StadtWertSchätzen2024“ von AfA – Aktiv für Architektur.
Dieses Jahr mit dem Thema „Stadt Land Architektur und Film“

Wiegen, Berlin and the Cold War
AVIVA BARKHOURDARIAN | DOKUMENTARFILM | DEUTSCHLAND 2023 | 66 MIN. | ENGLISCH | OV

Die Autorin blickt auf das Berlin ihres Vaters Wiegen in den 60er, frühen 70er Jahren und erzählt seine Geschichten. Sie handeln von einem handgeknüpften Teppich, einer Mauer, die die Stadt und die Menschen trennt, Töchtern beiderseits der Mauer, von diversen Geheimdiensten, dem Schah von Persien, einem armenischen Attentäter, von lauten Studenten, Granatäpfeln und mehr. Sie sammelt altes wie neues Material und mischt und animiert es zu einer heiteren Collage voll ernster Ereignisse. Wie wirkt die Weltpolitik auf sein Leben ein, und was ist aus seinen Träumen geworden?

Weiter Informationen und Anmeldung hier

02. August 2024

18:30 Uhr

Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39

13347 Berlin-Mitte

Nähe Leopoldplatz

Bildnachweis: nurfilm.de

Podiumsdiskussion

19.07.2024: IFA EXPO 24 – Berliner Umbau-Agenda

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Aktionsplan für den Erhalt und die umweltgerechte Transformation des öffentlichen Gebäudebestandes 

Die Umbau-Agenda schlägt neun Punkte zur Veränderung des Umgangs mit dem Berliner Gebäudebestand vor. Sie basiert auf Erkenntnissen aus Lehr- und Forschungsformaten des Natural Building Lab der TU Berlin und bezieht sich auf bestehende Forderungen mehrerer landes- und bundesweiter Initiativen zur Bauwende. Die Umbau-Agenda ist in Kooperation mit Theresa Keilhacker und dem Bündnis Klimastadt Berlin 2030 entstanden.

Am 19. Juli 2024 sind Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses an das Institut für Architektur der TU Berlin eingeladen, um über die Punkte der Umbau-Agenda und die Möglichkeiten einer politischen Umsetzung zu diskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und aufgrund von Platzkapazitäten ist die Teilnehmer:innenzahl begrenzt. Um eine verbindliche Anmeldung per Mail (event@nbl.berlin) wird gebeten.

Podiumsdiskussion mit
Theresa Keilhacker , Präsidentin Architektenkammer Berlin
MdA Katalin Gennburg, Die LINKE
MdA Matthias Kollatz MdA, SPD
MdA Julian Schwarze, Bündnis 90 die Grünen
Mitglied der CDU-Fraktion angefragt

Moderation
Lena Löhnert (NBL / Initiative an.ders Urania)
Eike Roswag-Klinge (NBL, TU Berlin)

Inputs
NBL Masterthesis Klasse

19. Juli 2024
10:00 – 12:00 Uhr

A 206
Institut für Architektur
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin

Weiter Informationen und Anmeldung hier

Treffen

08.07.2024: Energieeffizienz in Berlin –Aktueller Stand und weitere Perspektive

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Energieeffizienz ist ein unverzichtbarer Baustein für das Gelingen der Energiewende in Berlin. Sie betrifft zahlreiche Bereiche (z.B. Energieerzeugung und -umwandlung, Speicherung, Gebäudetechnik und Verbrauch) und erfordert somit das koordinierte Zusammenwirken unterschiedlicher Branchen und Akteure.

Wie ist der aktuelle Stand der Energieeffizienz in Berlin in den unterschiedlichen Sektoren? Und was sind die nächsten Schritte, um die Energieeffizienz in Berlin weiter voranzubringen? Diese Fragen werden im Rahmen des Netzwerktreffens „Berlin spart Energie“ aus Sicht unterschiedlicher relevanter Akteursgruppen (Energieversorger, Handwerk, Architekten, Energieberater) gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Agenda

Begrüßung:

  • Jürgen Pöschk („Berlin spart Energie“ c/o EUMB Pöschk)

Kurzimpulse: Kurzimpulse: Lageeinschätzung Energieeffizienz in Berlin

  • Theresa Keilhacker (Präsidentin Architektenkammer Berlin)
  • Ralph Piterek (Vorstandsvorsitzender Landesverband für Energieeffizienz e.V. (LFE)
  • Andreas Koch-Martin (Geschäftsführer Innung SHK Berlin) (angefragt)
  • Klaus Wein (Leiter Energiepolitik und CSR GASAG AG) (angefragt)
  • Alexander Schitkowsky (Leiter Technik Berliner Stadtwerke) (angefragt)
  • Henrik Vagt (Geschäftsführer für Wirtschaft und Politik IHK Berlin) (angefragt)
  • Norbert Skrobek (Geschäftsführender Vorstand Schornsteinfeger-Innung Berlin) (angefragt)
  • N.N. (BEW Berliner Energie- und Wärme AG)

Weiter Informationen und Anmeldung hier

Event

29.-30.06.2024: Tag der Architektur Berlin

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Beim diesjährigen Tag der Architektur in Berlin stehen fast 100 Veranstaltungsorte auf dem Programm. In allen 12 Bezirken gibt es etwas zu erkunden: Führungen durch 66 Projekte werden angeboten und 33 Büros für Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung öffnen ihre Türen und laden zum Besuch ein. Manche am Samstag, manche am Sonntag, einige sogar an beiden Tagen. Vor Ort stehen dann Vorträge, Präsentationen, Ausstellungen, Führungen und natürlich Gespräche jeder Art und Form auf der Agenda.

Das gesamte Programm mit allen Terminen und laufend aktualisierten Infos und Uhrzeiten ist online.

zum Berliner Programm

Treffen

21.6.2024: Infoveranstaltung zum Atelierhaus Osdorfer Straße

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Die Gewerbegenossenschaft ‚Eine für Alle‘ lädt ein zur Infoveranstaltung zum Atelierhaus Osdorfer Straße:

„Wir möchten diesen Auftakt nutzen, um Ihnen das Projekt und die Akteur:innen vorzustellen.

Wie vielleicht viele von Euch/Ihnen bereits mitbekommen haben, befindet sich unser Projekt Atelierhaus Osdorfer Straße derzeit in einem stadtpolitischen Schwebezustand. Ein Projekt, das über Jahre von Bezirk, Senat und Verwaltung vorbereitet wurde, zu dem die BiM als die Immobiliendienstleisterin des Landes Berlin im Rahmen eines Konzeptverfahrens eingeladen und welches unsere junge Genossenschaft gewonnen hat, wurde in Frage gestellt. Die Genossenschaft, sowie beteiligte Künstler:innen haben Jahre der Planung sowie Zeit, Geld und Energie investiert – nun droht Ihnen der Verlust ihrer Zukunftsperspektive!

Wir haben unser Finanzierungskonzept entsprechend der geäußerten Vorbehalte überarbeitet und sehen damit die Grundlage für die Zustimmung der Gremien geschaffen. Mit der geplanten Veranstaltung möchten wir das Konzept vorstellen, die unterschiedlichen Zielgruppen zusammen bringen und darüber hinaus einen Dialog aller Akteur:innen initiieren.

Ein Atelierhaus in gemeinschaftlichem Eigentum auf einem städtischen Grundstück, neu gebaut und trotzdem bezahlbar. Diese Idee ist einfach zu gut um wahr zu sein – aber nicht um wahr zu werden!

Wir freuen uns, wenn Sie den Termin ermöglichen können, um mit uns und allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen.“

Freitag, 21. Juni 2024
ab 16:00 Uhr 
auf dem Baugrundstück in der Osdorfer Str. 18
Berlin Lichterfelde

Anmeldung bis zum 15. Juni 2024

Event

08.06.2024: ‘Tag der geschlossenen Tür’

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In diesem Jahr feiern die B.L.O. Ateliers ihr 20-jährige Jubiläum unter schwierigen Umständen: Aufgrund der kürzlich verhängten Nutzungsuntersagung durch die Vermieterin Deutsche Bahn, müssen die Türen zu Ateliers und Werkstätten leider geschlossen bleiben.
„Aber dennoch – jetzt erst recht! – wollen wir dieses Jubiläum gemeinsam mit Euch begehen – als ‘Tag der geschlossenen Tür’ auf dem ganzen B.L.O.-Areal. Wir laden euch herzlich ein, an diesem besonderen Tag ein Zeichen für den Erhalt von Kultur und Kunst in Berlin zu setzen.“

Programm

  • 13:00 Uhr: Bunte Parade vom Tuchollaplatz/Kaskelkiez zu den B.L.O. Ateliers. Diese Parade soll auf die aktuelle Situation der B.L.O. Ateliers und anderer bedrohter Kunst- und Kulturprojekte aufmerksam machen. Kommt zahlreich und laut, um unsere Stimmen zu vereinen!
  • 14:00 – 24:00 Uhr:
    • Internationale und lokale Livebands und Musiker*innen
    • Ambient Floor
    • Kunst-Installationen und Performances
    • diverse Workshops für Jung und Alt
    • Kinderprogramm
    • Speis und Trank
    • Infostände

Seit Ende April 2024 dürfen die B.L.O. Ateliers aufgrund einer Nutzungsuntersagung der Deutschen Bahn ihre Ateliers und Werkstätten nicht mehr betreten. Diese Maßnahme bedroht die Existenz von über 100 Künstler*innen und Kreativschaffenden, die in den B.L.O. Ateliers tätig sind. „Trotz dieser Einschränkungen wollen wir weiterhin ein lebendiger Teil der Berliner Kunst- und Kulturszene bleiben und laden euch ein, mit uns für den Erhalt dieses wichtigen Kreativstandorts zu kämpfen.“

Berlin droht ein Ateliersterben! So wie beim B.L.O. werden vielerorts kreative Freiräume umgewidmet und die Künstler*innen stehen plötzlich auf der Straße. Neue Räume sind schwer zu finden und kaum mehr bezahlbar. Kunst ist jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft. Sie fördert den Austausch, das Verständnis und die Kreativität, die wir alle brauchen, um gemeinsam zu wachsen.

Kommt und zeigt eure Unterstützung für die B.L.O. Ateliers und alle bedrohten Kulturprojekte. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen für den Erhalt von Kunst und Kultur in unserer Stadt !

Samstag, 08. Juni 2024
13:00 – 24:00 Uhr

B.L.O.- Areal
Kaskelstraße 55
10317 Berlin

Eintritt frei.

Demonstration

01.06.2024: Großdemo #Mietenwahnsinn

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Mieten, Betriebs- und Heizkosten explodieren, Löhne stagnieren. Täglich werden Menschen aus ihrem Zuhause verdrängt: Mietwohnungen werden in Eigentum umgewandelt, Menschen wegen „Eigenbedarfs“ gekündigt. Obdach- und Wohnungslosigkeit nimmt massiv zu. Ganze Nachbarschaften werden zerstört, Indexmietverträge zur Kostenfalle. Soziale Einrichtungen und Gewerbetreibende finden keine bezahlbaren Räume. Zweitwohnungen und Ferienapartments verwandeln ganze Kieze in Geisterviertel.

Gleichzeitig erleben wir ein Totalversagen der Politik: Die Bundesregierung verschleppt verbesserten Mieter:innenschutz, eine neue Wohngemeinnützigkeit und die Neuregelung des Vorkaufsrechts. Währenddessen schafft der Berliner Senat die sozialen Verpflichtungen bei den Landeswohnungsunternehmen ab und blockiert die Enteignung der Immobilienkonzerne.

Widersetzen wir uns!

Samstag, 1. Juni 2024
14 Uhr
Potsdamer Platz

weiter Informationen hier

Gespräch

16.05.2024: Wie geht es weiter mit dem Straßenbahndepot in der Belziger Straße?

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Vom 13. – 17. Mai entwickeln Architekturstudierende der Uni Kassel und der Uni Stuttgart Strategien des kleinstmöglichen Eingriffs als Impuls und Diskussionsbasis für die zukünftige Entwicklung des Straßenbahndepots in der Belziger Straße. Das Straßenbahndepot wird zu einer Projektionsfläche.

Im Beteiligungsverfahren von 2017/18 äusserten Bürger*innen den Bedarf an einer sozio-kulturellen Nutzung am Standort. Die Senats- verwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt plant zwei Schiffe für die Probebühnen der Berliner Theater in Anspruch zu nehmen. Der Bezirk ist an einer sozio-kulturellen Nutzung im dritten Schiff interessiert. Nun soll durch eine Machbarkeitsstudie die von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport beabsichtigte Nutzung als Polizei- und Feuerwehrmuseum überprüft werden.

Wie geht es weiter? Ist eine Umnutzung im Sinne der Bewohner*innen und des Bezirks in Zukunft noch realistisch? Kann in der Zwischenzeit ein demokratischer Ort für die Nachbarschaft entstehen?

Jörn Oltmann, Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg Dr. Alexander Stumm, Universität Kassel

Vertr.-Prof. Markus Vogl, Universität Stuttgart

Kristin Lazarova, Urbane Praxis e.V.

Studierende der Universität Kassel und der Universität Stuttgart 

diskutieren mit der Nachbarschaft

Donnerstag, 16.05.2024

15:30-16:30 Uhr

Heinrich-Lassen-Park, Berlin

(bei Regen im Rathaus Schöneberg)

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